Alle Artikel von Tanja Wehr

#snbh19 so war es

Neues Jahr – neues Barcamp – neue Location – ein paar mehr Menschen – einige Piraten – sonst wie immer 🙂

Das wäre die neutral verfasste Zusammenfassung im Telegrammstil. Tatsächlich war es so viel mehr. Doch wo fangen wir an?

Am besten mit dem Ort des Geschehens

Bereits letztes Jahr gab es Gespräche mit dem Transformationswerk, aber da es am Wunschtermin nicht klappte, nun dieses Jahr der Wechsel in eine größere Location, wo die Sessions akustisch und optisch besser von einander getrennt werden konnten. Louisa und Gianni waren unsere Ansprechhelden und es hat wahnsinnig gut und unkompliziert funktioniert: EIN RIESIGES DANKESCHÖN dafür. Und mal ehrlich: wie toll ist es, zwei Etagen zu haben und eine riesige Dachterrasse? Also nächstes Jahr findet Ihr uns wieder genau dort. Mit der einzigen Veränderung, dass es auf der Dachterrasse Sonnenschirme geben wird. Obwohl, werden wir dann nicht viele Teilnehmende an die beschattete Chill-Terrasse verlieren? Wir werden sehen.

Erstes Highlight: Das Goodiebag und unsere Sponsoren

Viele großzügige Sponsoren haben sich auch dieses Jahr wieder eingefunden.

Der Mitp Verlag greift uns sehr unter die Arme und übernimmt einiges von den Leistungen, die wir sonst aufbringen müssten. Wie immer ist die Kooperation sehr freundschaftlich und einfach toll. Ein Hoch auf den deutschen Sketchnote-Verlag Nummer 1. Ich bin schon gespannt, was da noch so alles erscheinen wird.

Auch neuland hat uns in diesem Jahr wieder großzügig mit sehr viel Material versorgt. Stifte, V3, Werkwände, Topcharts und die neuen Sketchnote Kits und noch viel mehr. TAUSEND DANK dafür. Außerdem gab es einen schicken Stand an dem wir alles ausprobieren durften und die nächste Bestellung gleich aufgeben konnten. Und ich bin komplett verliebt in die neuen TwinOnes. Einen gabs für jeden im Goodiebag.

Semikolon hat völlig unkompliziert die Herzen aller Clipboard-Liebhaber hochschlagen lassen und uns mit sensationell hochwertigen Klemmbrettern in coolen Farben versorgt. Außerdem gab es für jedes Goodiebag auch noch ein langes Metalllineal und das kann man nun wirklich auch immer gebrauchen. Kleiner Tipp: Man kann auch Torte damit zerteilen. Hashtag: Livehacks.

Pentel ist allen Stiftenerds natürlich ein Begriff und es gab ein buntes Paket für jeden Ankerbeutel mit Brushstiften, Finelinern, Druckbleistiften (mit roten und blauen Minen) und zahlreiche Stifte zum Ausprobieren. Es gibt auch wirklich tolle Gelstifte von Pentel, die ich persönlich sehr gerne nutze. Besonders metallic rot-schwarz hat es mir angetan.

Von Skullpaper – einem neuen Stern am Himmel der deutschen Hersteller, gab es Tattoo-Folie und wir haben für jeden Willigen die Möglichkeit zu #inkedskin geboten. Ganz ohne Nadel – nur mit Schwamm und Wasser 🙂  Außerdem gab es noch Stifte für die Workshops und die Tombola 🙂

Und Pure Paper hat uns auch mit zahlreichen Notizbüchern für die Goodiebags versorgt. Wir lieben das Papier so sehr und es gibt sie jetzt auch ohne Ringbuch.

Eine meiner liebsten Tätigkeiten ist das Entwerfen des Mottos vom Barcamp und damit gekoppelt auch das Goodiebag, die Aufkleber und Buttons. Das hat wieder viel Spaß gemacht, denn ich liebe Anker und alles rund ums Meer.

Das Programm

So viele strahlende Gesichter waren vor Ort und es war einfach nur toll, Menschen wieder zu sehen und so viele neue Menschen kennen zu lernen. Ich liebe einfach unsere Community sehr.

Die Namensschilder-bezogene Vorstellungsrunde – Name – alter ego aus dem Netz- 3 Hashtags – hat ziemlich gut geklappt und für mich steht schon fest, nächstes Jahr will ich auf die Treppe- soll doch jemand anderes die Begrüßung machen. Die Treppe war hinten im Raum der Übergang in die nächste Etage und da saßen schon einige der Koryphäen der Szene. Andere waren aber wild im Raum verteilt.

Wie auch im letzten Jahr hatten wir für den Freitag Workshops geplant. Der Gedanke dahinter ist zum einen garantiertes Lernen von Sketchnote-relevanten Methoden und zum anderen die Möglichkeit sich schon mal in kleinerer Gruppe kennenzulernen. Außerdem sind wir doch alle lernbegeisterte Stifteschnüffler 🙂 Das Ensemble soll immer Schrift, Digital oder Zeichnen beinhalten und so gab es anfangs noch die Wahl zwischen Illustration, digitalem Lettering und Graphic Recording Basics, dann kam uns aber das wirkliche Leben und echte Kunden dazwischen und Anna Lena Schiller konnte leider nicht kommen. Dafür rockten aber Franziska Ruflair und Pavo Ivkovic die Bude und machten Teilnehmende zu Experten was das KeyVisual betrifft oder zeigten wie Hot Letterings in Procreate ging. Ein kleines aber feines Trüppchen vergnügte sich mit mir und einem Überblick über Letteringstile. Mein Plan, eine alle einbeziehende #til Wand zu starten scheiterte kläglich und damit auch mein geheimer Plan, Heike Haas bei der Weltherrschaft zuvorzukommen. til steht übrigens für Today I Learned oder Things I Learned. Nächstes Jahr dann 🙂

Der Abend stand zur freien Verfügung und es gab die Möglichkeit, im Erdgeschoss die Osteria unsicher zu machen und die ein oder andere Pizzaconnection wurde gebildet. Leider ist die Geräuschkulisse so laut, dass es schwer ist sich zu unterhalten, deswegen wurden viele Sketchnotebücher hin und her getauscht, um sich Erinnerungen hinein zeichnen zu lassen. Ja, ein wenig wie die Poesiealben der Generation X und die Freundschaftsbücher der Generation Y 🙂

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Barcamps. So ein cooler Sessionpitch mit unfassbar vielen tollen Vorschlägen. Da wurde einem der einzige aber riesige Nachteil eines Barcamps noch mal deutlich bewusst: Man kann nicht alles besuchen. Also ging es darum, sich sein Tagesprogramm zusammenzustellen. Das war der schwierigste Punkt des Tages, danach ging alles ganz easy peasy. Session finden, genießen, lernen, quatschen, Pause. Das gleiche nochmal und dann kam das große Highlight.

Dank unseres grandiosen Caterers wurden offensichtlich alle satt. Meine liebste Aussage war übrigens: “Da gab es sowas mit Schwarzbrot – würg – das mag ich gar nicht, weil aber alles andere so lecker war, hab ich das auch probiert – war voll super!” Danke Malte & Team von Wahre Gaumenfreunde. Nächstes Jahr dann wieder 🙂

Und dann noch eine Geschichte aus der Kategorie >> Man sieht sich immer zweimal << Anfang 2017 habe ich bei den 12 Minutes im Transformationswerk mitgemacht und einen rasanten Vortrag über meine Gründung und mein IKIGAI gehalten. Vor mir erzählte Daniel Freitag, wie er auf die Idee kam, eine Eismanufaktur zu gründen. Mitten bei der Vorbereitung des Barcamps dachte ich irgendwann, es wäre eigentlich cool, Eis zu haben, es soll ja heiß werden. Und ich dachte an die tollen Eistorten, die es bei den 12 Minutes gab. Und gleichzeitig an die nicht vorhandenen Kühltruhen. Hmm. Also angerufen und gemeinsam überlegt, wie wir das umsetzen könnten. Doch Daniel erwähnte dann, dass es auch einen Eiswagen gibt, den kann man mit Sorten nach Wahl bestücken und der kommt dann für 2 Stunden vorbei. Wie ich das denn finde? HAMMMMER fand ich das, erst recht, als klar war, ich darf die Sorten aussuchen. Hab ich natürlich nicht allein gemacht, sondern das Team hat alles abgesegnet. Wer also bei den Klassikern Schokolade, Haselnuss, Amarena und Erdbeer, Straciatella oder oder nicht glücklich wurde, konnte Mango probieren oder Cola-Fanta, weiße Minze und diverse andere Sorten. Und was soll ich sagen, irgendjemand hat vorher die Überraschung ausgeplaudert und trotzdem waren alle ganz begeistert.

Also gut abgekühlt ging es dann in den Nachmittag und es gab wieder tolle Sessions.

Und dann gab es noch die Tombola. Danke auch hier an unsere Sponsoren. MITP, neuland, Semikolon, Pentel, Pure Paper, KOSMOS und Jenny, die uns einen Stift gespendet hat, der – einmal zu Ende gespitzt – eingepflanzt werden kann und dann erwächst daraus eine Blume. Wie cool ist denn das.

Zahlen Daten Fakten

140 Menschen vor Ort, 120 Tickets verkauft, mind 40 Neutattoowierte, 423 Hashtags, 2kg Kaffeebohnen gemahlen und gebrüht, 1800 Blatt Papier bezeichnet,  313 Eiskugeln geschleckt, 643 Foccacciawürfel gemampft, 5 kg Gummibärchen und Lakritz vernichtet, 3278 Liter Wasser getrunken, verdunstet und versprüht, 504 Kirschkerne ausgespuckt, 30 Grad im Schatten überlebt.

 

Und wer sich anschauen will, wie das ganze in Bildern aussieht, schaut einfach bei den Fotos rein, die unser grandioser Fotograf Thomas Dick von inkblot gemacht hat.
(Galeriecode: snbh19, Zugangscode: sketchnoters)

Wir können es jetzt schon kaum abwarten und freuen uns sehr auf das nächste Barcamp 2020.

Am 12. und 13. Juni 2020 treffen wir uns wieder im Transformationswerk in Hannover. Im Februar startet der Ticketverkauf. Bis dahin.

 

 

Der zweite Streich, ja wo und wann lassen wir den Anker fallen?

So lange war es ruhig hier aber nun gibt es Neuigkeiten

Das zweite Sketchnote Barcamp Deutschlands wird am 28. und 29. Juni in Hannover statt finden. Die Unistadt in der Mitte Deutschlands hat viele Vorteile von denen der entscheidendste die gute Anbindung an alle Teile Deutschlands ist und wird deswegen auch die feste Homebase vom SNBH bleiben.

ORT DES GESCHEHENS

Diesmal verschlägt es uns in die coolen Räume des Transformationswerk. Wir hoffen auf schönes Wetter und freuen uns auf die grandiose Dachterasse und auf einen kreativen und inspirierenden Gastgeber und genügend Platz für ein sommerliches Barcamp.

Transformationswerk, Vahrenwalder Str. 269, 30179 Hannover

TICKET

Der Ticketverkauf, der diesmal über Xing läuft, startet am 10.04. Alles dazu findest du unter dem Reiter TICKET oben auf der Seite.

PROGRAMM

Auch dieses Jahr wird es drei Workshops geben. Alles dazu in Kürze in der Rubrik Workshops. Es wird sehr abwechslungsreich und die Wahl wird Euch schwer fallen, soviel können wir schon verraten.

Wir werden heute beginnend die Webseite aktualisieren aber auch die Impressionen vom letzten Mal auf der Seite lassen.

Das soll für heute reichen. Wir drücken allen die Daumen, dass sie ein Ticket ergattern.

Wir freuen uns auf euch.

Tanja für das Orgateam

 

Hannoverliebe

Der Ort des Geschehens ist ja nun Hannover. Und ich persönlich (Tanja) liebe Hannover sehr. Mein liebster Comicdealer ist hier, man trifft sich “unterm Schwanz” und fühlt sich gleich dem inneren Zirkel zugehörig, man futtert Leibnizkekse und geht in die ebensogenannte Uni, es gibt die beste französische Patisserie außerhalb Frankreichs und wusstet ihr, dass im frühen 17. Jahrhundert der Räuber Jasper Hanebuth sein Unwesen in der Eilenriede, dem riesigen Waldgebiet, das bis in den Stadtkern reicht, getrieben hat?

Das weiß ich, weil ich viel und oft in Hannover bin, aber wir würden gerne von Fans der niedersächsischen Landeshauptstadt Infos und Funfacts, Tipps und Empfehlungen jeder Art kennen lernen. Also ran ans Papier, Tablet oder die Kamera und schickt die Infos an post@sketchnote-barcamp.de mit dem Betreff Hannover.

Wir freuen uns 🙂

Sketchnote-Selfie

Beim Internationalen Sketchnote Barcamp in Hamburg 2017 hatte das Orgateam die wunderbare Idee, Sketchnote-Selfies der Teilnehmenden visualisieren zu lassen. Das war ein Augenschmaus und eine tolle Inspirationsquelle. In der Tradition des ischh17 also fordern wir Euch auf: Her mit Euren Selfies. Und damit Ihr ein wenig Orientierung habt, was da so alles drauf kommt, haben wir uns teilweise ein paar Sachen überlegt, die wir interessant finden würden und uns beim Rest auf die gute Vorarbeit des Teams Hamburg besonnen.

Schickt Eure Selfies bitte als jpg oder png an post@sketchnote-barcamp.de mit dem Betreff SELFIE – dann können wir das intern schneller zuordnen. Und veröffentlicht es auf Euren Kanälen im Netz mit den Hashtags #snbh18 und #Sketchnoteselfie.

Wir freuen uns und werden hier eine Galerie starten sobald die ersten Bilder bei uns ankommen.

FAQ Sketchnote-Barcamp

Was ist ein Barcamp?

Ein Barcamp ist eine Unkonferenz oder manche sagen auch: die längste Kaffeepause der Welt. Denn Ihr kennt das vielleicht auch, man geht zu einer Konferenz, das Programm steht seit Monaten und die Organisatoren haben sich redlich bemüht, coole Leute an Land zu holen. Aber in dem Moment, wo man dort ist, sind die Themen vielleicht gerade gar nicht mehr das, was aktuell ist oder schlicht nicht das, was Euch gerade interessiert. Deswegen werden bei einem Barcamp die Inhalte (Sessions) von den Anwesenden gefüllt.

Wie funktioniert ein Barcamp?

Jeder Mensch, der ein Thema hat über das er sich gerne austauschen möchte, kann eine Session vorschlagen. Das bedeutet beim sogenannten Session-Pitch erzählt man kurz, worüber man sprechen will und dann entscheiden die Anwesenden durch Punktevergabe, ob sie das Thema auch spannend finden. Die am meisten bepunkteten Sessions kommen in den größten Raum. Dann wird ein Zeitplan gefüllt, damit man sich überlegen kann, wann man wo sein möchte, denn in der Regel finden um die drei Sessions parallel statt.

Kann ich auch als Anfänger*in teilnehmen?

Barcamps sind für alle und jede*n. Egal ob du Anfänger*in bist, Freizeittäter*in, hin und wieder auf der Arbeit sketchnotest oder Profi bist. Es werden aus jeder Kategorie Teilnehmende dabei sein und das macht gerade auch den Reiz dieses Veranstaltungsformats aus.

Wann findet es statt?

Am 28. und 29. Juni 2019

Wo findet es statt?

Im Transformationswerk siehe auch hier

Wie bekomme ich ein Ticket?

Einfach auf den Reiter TICKETS klicken, da findest du den Link zu Xing, wo du das Ticket deiner Wahl bekommst.

Wie finde ich eine Übernachtungsmöglichkeit?

In unserer Rubrik Übernachtung haben wir dir Vorschläge zusammengesucht. Da siehst du auch in welchen Hotels wir Kontingente gebucht haben. Leider sind die Plätze knapp bemessen, Eile ist daher angesagt. Die Rubrik wird in Kürze frei geschaltet.

Was muss ich mitbringen?

Dein Ticket, dein Lieblingsnotizbuch oder womit du sonst so arbeitest, deine Lieblingsstifte und alles andere, was du so verwendest. Du weißt ja – wir sind alle neugierig, womit der andere so arbeitet.

Wie lautet der Hashtag vom Barcamp?

Bitte poste alles, was zum Barcamp gehört unter dem Hashtag #snbh19 Wir freuen uns schon drauf.

Wie kann ich ein Sketchnote-Selfie übermitteln?

Schick dein Selfie einfach an post@sketchnote-barcamp.de Betreff “Selfie” und wir veröffentlichen es dann in unserer Galerie. Letzter Termin für die Übermittlung ist der 10. Juni. Bitte hab Verständnis, dass wir danach keine Selfies mehr hochladen können, weil wir dann im Endspurt fürs Barcamp sind.

Ich habe Lebensmittelunverträglichkeiten, wo kann ich das anmelden?

Wir haben versucht, bei unserem Catering auf alle gängigen Ernährungsweisen einzugehen (Vegetarisch & Vegan). Solltest du an ganz speziellen Unverträglichkeiten leiden, teile uns das bitte mit und wir versuchen, im Rahmen des Angebots des Caterers, für dich was zu finden. Garantieren können wir das leider nicht. Für die, die 2018 schon da waren, es ist der gleiche Caterer.  post@sketchnote-barcamp.de Betreff bitte “Lebensmittelunverträglichkeit”